Bautipps

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Bautipps[Bearbeiten]

Allgemeine Aufbautipps siehe Informationsquellen

Dämpfer:[Bearbeiten]

Aus dem Baukasten sind einige Eigenschaften der Dämpfer nicht optimal. Die Dämpfer­dichtungen sind recht steif, was zu ungleichmäßigen und relativ starken Rebound­effekten führt. Darüberhinaus sind die Dämpfer oft recht schwergängig und selten gleich. Dies liegt wohl daran, dass der O-Ring in der unteren Dämpferdichtung durch die Plastik Distanz­scheibe zu sehr gequetscht wird, möglicherweise aber auch an teilweise unsauberer Verarbeitung der Dämpfergehäuse und / oder der Lochplatten. Bei mir klemmte beispielsweise ein Metallspan in einer der unteren Dichtungsöffnungen, so dass die Distanzscheibe nicht tief genug in das Dämpfergehäuse hineinrutschen konnte.

Einige Beiträge zum Thema klemmende Dämpfer:

http://www.rctech.net/forum/13072302-post703.html

http://www.rctech.net/forum/13072474-post704.html

http://www.rctech.net/forum/13073804-post710.html

http://www.rctech.net/forum/13074201-post711.html

http://www.rctech.net/forum/13108730-post756.html

http://www.rctech.net/forum/13108857-post758.html

http://www.rctech.net/forum/13108959-post761.html

Empfehlungen: Vor dem Zusammenbau die Dämpfergehäuse, Lochplatten, etc. auf überstehende Teile, Späne, schlechte Verarbeitung etc. prüfen und bei Bedarf nacharbeiten. Ich habe die Dämpfergehäuse mit einem Watteaufsatz auf dem Dremel und Schleifpaste innen geglättet, jetzt "flutschen" sie besser.

Die Dämpferdichtungen durch weichere ersetzen, in USA werden gerne die von Reflex Racing (RSD) empfohlen, aber es passen und funktionieren auch Yokomo oder Tamiya. Um die Reboundeffekte weiter abzuschwächen sollte man ein 1-1.2mm starkes Loch durch die Dämpferkappen bohren.

Die roten Dichtungen in der unteren Dämpferkappe scheinen bei Benutzung von „green slime“ besonders stark anzuschwellen, was zu einem klemmenden Dämpfer führt. Besser einfach einen Tropfen Dämpferöl verwenden oder „black grease“ wenn's besonders dicht sein soll. Gängigkeit sorgfältig prüfen, auch „black grease“ kann schon einen Bremseffekt an der Kolbenstange verursachen.

Viele Setups basieren auf 3x1.1mm Lochplatten. Solche sind nicht im Baukasten enthalten oder von Asso erhältlich. Man kann entweder die von Reflex oder Yokomo verwenden :

http://rcmarket.com.hk/product_info.php?products_id=14646

Oder man kauft von Asso die „blanko“-Platten (#6463) und bohrt selbst.

http://rc-rc.de/hersteller/team-associated/ta-6463---kolbenplatten-ungebohrt-110-8-stk.php

Wenn die Dämpfer nicht frei gängig sind kann man folgende Dinge probieren:

  • Rand der Lochplatte überprüfen, manchmal gibt’s da Grate oder Reste vom Guß.
  • Plastik Distanzscheibe abschleifen, nicht zu viel, sonst wird der Dämpfer evtl. undicht. Darauf achten, dass man die Scheibe nicht "krumm schleift".
  • Untere Kappe nicht ganz zuschrauben und mit Loctite sichern.
  • Nach Bedarf Shims zwischen Dämpfer und Kappe, bzw. Dämpfer und äußerem O-Ring
  • andere O-Ringe sollen manchmal auch helfen, z.B. die Asso X-Ringe #91493

http://rc-rc.de/hersteller/team-associated/a-17.php

Chassis Schrauben[Bearbeiten]

Die in den aktuellen Baukästen (03/2014) enthaltenen M3x5mm Senkkopfschrauben sind etwas zu groß / hoch für die Senkungen im Chassis und stehen daher unten leicht heraus. Man sollte hier also entweder andere Schrauben mit kleineren / flacheren Köpfen verwenden oder nachsenken.

Untere Querlenker Aufhängung[Bearbeiten]

In den Spurblöcken sitzen Plastik-Einsätze mit deren Hilfe Spurbreite und Vorspur angepasst werden können, dazwischen sind die Querlenkerstifte eingesteckt, auf denen die Distanz­scheiben zur Einstellung des Radstands und die unteren Querlenker laufen. Die Querlenker sind oft nicht frei gängig.

Diskussion hierzu im Forum:

http://rcweb.de/wbb/index.php/Thread/15627-Associated-TC6-2-UIT/?postID=198373#post198373 ff.

Mögliche Maßnahmen:

  • Zunächst unbedingt kontrollieren, ob die Einsätze in den Spurblöcken richtig sitzen. Dabei muss der „Kragen“ der Einsätze bündig in den Spurböcken sitzen. Dies erfordert einigen Kraftaufwand und ist mit der Hand kaum zu machen. Besser geht es mit einem Werkzeug, das vorne flach ist und dünn genug um in die Einsätze hinein zu passen, z.B. die „Spitze“ einer Telefonzange. Richtig drücken!
  • Wenn's trotzdem klemmt die dicke (2mm) Plastik Distanzscheibe nach Bedarf ersetzen durch Aluscheiben „aus der Sammlung“. Meist sind 1.5 bis 1.8mm optimal. Damit hat man auch gleich die Möglichkeit den Radstand genauer als auf einen Millimeter einzustellen.
  • Wenn man keine anderen, passenden Scheiben zur Hand hat kann man auch die original Distanzscheibe mit Sandpapier abschleifen bis es passt.

Radträger[Bearbeiten]

In die Radträger sind Einsätze eingepresst über die vorne der Nachlauf und hinten die Vorspur angepasst werden können. Durch diese Einsätze verläuft ein Spannstift, der in die unteren Querlenker eingeschoben wird. Diese Konstruktion entwickelt bei Benutzung gerne zu viel Spiel des Radträgers im Querlenker.

Mögliche Maßnahmen:

  • Einsätze unbedingt in Radträger einkleben. Bei Ersatzradträgern sind wieder neue Einsätze dabei, also kein Grund zu sparen.
  • Zusätzlich kann man die Radträger anbohren und den Spannstift mit einer Madenschraube fixieren. Dabei sollte man beachten, dass dies an der Stelle des Radträgers mit der größten Wandstärke geschieht. Vorne wäre das von unten, hinten von außen. (Bild!)
  • ACHTUNG: das funktioniert nur dann gut, wenn die Einsätze in die Radträger geklebt wurden. Nicht geklebte Einsätze werden durch den Druck, der von der Madenschraube über den Spannstift ausgeübt wird, etwas aus dem Radträger gequetscht was wiederum den Radträger im Querlenker einklemmt. Madenschrauben mit Gefühl anziehen.

Kugelkopfpfannen[Bearbeiten]

Generell sitzen die Kugelkopfpfannen recht straff auf den Kugelköpfen und können damit die freie Beweglichkeit der Lenkung und Aufhängung deutlich einschränken.

Die Asso Anleitung empfiehlt den „Kneiftrick“: dazu die Pfanne (auf dem Kugelkopf) mit einer flachen Zange etwas (gegen den Kugelkopf) zusammenquetschen. Wer es sich leisten kann ersetzt die Kugelköpfe durch die Titan-Nitrid beschichteten Varianten von Asso und / oder die Pfannen durch welche von Yokomo.

Stabis[Bearbeiten]

Kontrollieren, ob die Stabis schön leichtgängig sind. Es können entweder die Kugelkopfpfannen oder der Kugelkopf in der Schwinge klemmen. Kugelkopfpfannen mit dem bewährten Kneiftrick gängig machen, Befestigung des Kugelkopfes in der Schwinge überprüfen, evtl. glätten oder nicht ganz fest anziehen.

Spurstange Lenkung optimal einstellen[Bearbeiten]

Beim Lenken macht die Spurstange zwischen Servohorn und Lenkarm eine etwas komische Bewegung, bei der sich beide Enden der Spurstange jeweils auf einer räumlich orthogonal angeordneten Kreisbahn bewegen. Dies führt zu einer nicht linearen Abbildung des Drehwinkels des Servos auf die Lenkung. Damit diese "Nicht-Linearität" wenigstens beim Lenken nach links und rechts gleich (symmetrisch) ausfälllt sollte das Servohorn bei Mittelstellung der Lenkung senkrecht stehen.

Das ist aber schwer zu messen und einzustellen, dabei hilft evtl. folgende Vorgehensweise: Man lenkt nach links und rechts jeweils bis zum mechanischen Anschlag und misst dann die Höhe der Spitze (oder des Kugelkopfs) des Servohorns über dem Chassis. Diese Höhe soll gleich sein. Durch Änderung der Länge der Lenkungs Spurstange kann das ausbalanciert werden. Dann Trimmung (parallel nicht center) an der Funke so einstellen, dass das Auto geradeaus fährt. Nun sollte man beim EPA an der Funke für links und rechts ziemlich identische Werte erhalten. Sehr unterschiedliche Werte sprechen für eine links und rechts sehr unterschiedliche Lenkung. - THEORETISCH -

Akkubefestigung[Bearbeiten]

Der Akku hat durch seine große plane Auflagefläche auf dem Chassis einen unerwünschten Einfluß auf den Chassis-Flex. Mit ein paar gut angeordneten Streifen Tape unter dem Akku kann verbessert werden. Der Akku liegt dadurch aber minimal höher.

http://www.petitrc.com/reglages/asso/setups/rc10tc6/TC6_FlexUnderLiPoBattery/

Um den Akku sicherer gegen seitliches Herausrutschen zu schützen kann man die Akkuhalter mithilfe von Scheiben etwas höher befestigen. Bewährt hat sich 1mm. Durch den so vergrößerten Spalt zwischen Chassis und Akkuhalter lässt sich auch gut ein schmales Klettband (z.B. von Yeah Racing) fädeln und zur Befestigung ohne Tape nutzen. Zu breites Klettband einfach mit der Schere an den passenden Stellen schmäler schneiden.

Die meisten Akkus sind etwas schmäler, als der vorgesehen Platz im Auto. Ein kleiner O-Ring (z.B. untere Dämpferdichtung) um das äußerste Glied der Akkuhalter fixiert den Akku.

(Bild!)

Schmieren[Bearbeiten]

Gelenke schmiere ich wie folgt und dies immer gleich:- Metal auf Metal -> ÖL - Plastik auf Metal -> FETT

Chassis Balance[Bearbeiten]

Die Chassis Balance kann leicht ermittelt werden indem man eine dünne aber stabile Schnur (z.B. Drachenschnur) durch die Löcher in den Dämpferbrücken fädelt und das Auto daran hochhebt. Die Seite auf der das Rad zuletzt abhebt ist schwerer. Interessant ist hier nur der links / rechts Vergleich.

Die Chassisbalance kann z.B. über die Akkuposition, die Position der elektrischen Komponenten links oder Zusatzgewichte beeinflusst werden. Auf das allerletzte Quentchen kommt es hierbei aber nicht an, zumal Gewichtsunterschiede bei wechselnden Komponenten (Akkus, Motor...) dies auch wieder leicht verschieben können.

Karosserie[Bearbeiten]

Derzeit werden die Karosserien gerne so flach wie möglich geschnitten, so dass gerade noch die jeweiligen Reglements erfüllt werden. Für aktuelle Protoform Karossen und DMC / EFRA Regelment ist wohl eine Spoilerhöhe von ca. 5.5mm ausreichend. Anschließend kann die Höhe der Karosseriebefestigung auf den Karosseriestehern passend eingestellt werden.